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...über uns

 

Die Marktgemeinde Rudersdorf ist ein idyllischer Ort, im südlichen Burgenland gelegen, mit ca. 2200 Einwohnern.

 

 

Jennersdorf

 

 

Im Bezirk Jennersdorf gibt es 5 Feuerwehrabschnitte. Die Feuerwehr Rudersdorf-Ort steht als „Stützpunktfeuerwehr mit Sonderausrüstung“ dem gesamten Abschnitt 5 voran.

 

 


Gegründet wurde die Feuerwehr Rudersdorf-Ort im Jahre 1893 und hat derzeit einen Mitgliederstand von 50 Aktiven, 5 Jugend und 10 Reservisten.

 

Nach 13 jähriger Tätigkeit legten Kommandant Josef Reichl und sein Stellvertreter Bernhard Steurer ihre Funktionen zurück.

 

Die Funktion des Kommandanten bekleidet seit Jänner 2010 HBI Patrick Kainz, als sein Stellvertreter fungiert OBI Andreas Knorr.

 

Früher lag die Aufgabe der Feuerwehr in der Brandbekämpfung, heute zählen vermehrt technische Einsätze wie Menschenrettung nach Verkehrunfällen, Fahrzeugbergungen, Umweltschutzeinsätze, Katastrophenhilfe uvm zu den Haupteinsatzgebieten. 
 
Die Feuerwehr Rudersdorf-Ort ist nicht nur technischer Stützpunkt sondern auch seit 2002 Stützpunktfeuerwehr für den Bereich gefährliche Stoffe.
Seit diesem Zeitpunkt spielt der Bereich Schad- und Gefahrenstoffeinsatz eine tragende Rolle in der Aus- und Weiterbildung. Denn die zum großen Teil vom Landesfeuerwehrkommando zur Verfügung gestellte Ausrüstung wird ständig ergänzt und daher ist der Übungs- und Schulungsaufwand sehr groß.
 
Wir halten nicht nur Übungen und Schulungen in der Feuerwehr ab, sondern auch die Feuerwehren des Abschnitts 5 werden immer wieder mit eingebunden. Der Aufwand an Zeit, Material und Mannschaft ist ungleich höher als bei allen anderen Einsatzbereichen die in der Feuerwehr vorkommen können.
Daher ist es selbst für gut ausgebildete und ausgerüstete Feuerwehren, wie es die Feuerwehr Rudersdorf Ort zweifellos ist, nicht möglich solche Einsätze alleine zu bewältigen.
 
Zu der Spezialausrüstung zählen 3 Schutzanzüge der Schutzstufe 3,
6 Schutzanzüge der Schutzstufe 2 und 3 Übungsschutzanzüge der
Schutzstufe 3.
 
Zum Abdichten bei Leckagen stehen 4 Dichtkissen mit unterschiedlichem Durchmesser die mit Druckluft betrieben werden und Auffangbecken mit 1000L und 3000L Inhalt zur Verfügung.
 
Damit die Kommunikation mit Schutzanzugträgern der Stufe 3 (gasdicht) und dem Einsatzleiter bzw. Atemschutzsammelplatz möglich ist, kommen so genannte Helmfunkgeräte mit Sprechtaste die im Anzug getragen werden zum Einsatz.
 
Um die kontaminierten Kameraden und Gerätschaften wieder dekontaminieren zu können stehen uns ein Dekobecken und weiteres Material wie Schläuche und Bürsten zur Verfügung.
 
Damit man ein strukturiertes Vorgehen bei Schadstoffeinsätzen erreichen kann wurde im letzten Jahr eine so genannte Einsatzplane für den Gefahrenstoffeinsatz entwickelt. Sie ermöglicht ein schnelleres und übersichtlicheres abwickeln des Einsatzes.
Auf dieser Plane haben die wichtigsten Gerätschaften einen vordefinierten Platz, somit muss nicht mehr im Gefahrenstoffanhänger, der räumlich sehr beengt ist, gesucht werden.
 
Um in explosionsfähigen Bereichen arbeiten zu können stehen nicht funkenfreie Werkzeuge zur Verfügung. Des Weiteren stehen noch diverse Absperrmaterialien und Abdichtmittel wie Holzkeile bereit.
 
Müssen Flüssigkeiten umgepumpt werden kommen eine Explosionsgeschütze Fasspumpe und verschiedene Behältnisse zum Einsatz.
 
Ist es notwendig metallische Gefäße zu erden steht ein Erdungset zur Verfügung.
 
Wie im Brand- und im Technischen Einsatz ist die Stützpunktfeuerwehr Rudersdorf Ort auch im Gefahrenstoffeinsatz stets bemüht, Mensch, Umwelt und Sachgüter bestmöglich zu schützen.

 

 

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